Das politisch inkorrekte Wörterbuch

 

* Startseite     * Über...     * Archiv     * Kontakt     * Abonnieren



* Themen
     A
     B
     C
     D
     E
     F
     G
     H
     I
     J
     K
     L
     M
     N
     O
     P
     Q
     R
     S
     T
     U
     V
     W
     XY
     Z


Links
Nahost-Infos
HEPLEV - abseits
     vom Mainstream

Nebeldeutsch
Dhimmideutsch
Dhimmi Watch
Jihad Watch

Islam in Europe
Medien-BackSpin
Gegenstimme
Die Achse des Guten
Rebellog diary
Spirit of Entebbe
Castollux
Acht der Schwerter
Augean Stables
Politically Incorrect

Disclaimer:
Fuer Inhalte der von mir verlinkten Seiten uebernehme ich keinerlei Verantwortung. Sollte sich darunter einer befinden, auf dem Gesetzesverstoesse begangen werden, bitte ich um Nachricht, um den Link zu loeschen.


Kaffiyah Y'Israelit






D

Dhimmi

Dhimmis, “geschützte Völker”, sind frei ihre Religion unter einem Scharia-Regime auszuüben, sind aber Subjekt einer Reihe von erniedrigenden Regeln, die dazu geschaffen sind die Gebote des Koran durchzusetzen, damit sie „sich unterworfen fühlen“ (Sure 9,29). Diese Verweigerung gleicher Rechte und Würde bleibt Teil der Scharia und ist als solcher Teil des Gesetzes, an deren Durchsetzung – letztlich gegenüber der gesamten menschlichen Rasse – die globalen Jihadisten überall arbeiten.

Wenn Dhimmis sich über ihren untergeordneten Status der institutionalisierten Erniedrigung oder über Armut beschwerten, erklärten ihre Herren den Vertrag für ungültig und betrachteten sie als Feinde des Islam, Freiwild, als Objekte der Gewalt. Konsequenterweise waren Dhimmis allgemein eingeschüchtert zu schweigen und schlimmeres. Es ist fast unbekannt, dass Dhimmis sich gegen ihre Unterdrücker äußerten; das zu tun wäre Selbstmord gewesen. Jahrhunderte lang lernten die Dhimmi-Gemeinschaften in der islamischen Welt in Frieden mit ihren muslimischen Beherrschern zu leben, indem sie sich in ihre Unterwürfigkeit fügten. Einige identifizierten sich sogar aktiv mit der dominanten Klasse und wurden deren emsige Verfechter.

Angeführt von Dhimmi-Akademikern und eigene Interessen vertretende Lobbygruppen hat diese Haltung der züchtigen Unterwerfung Eingang in die westlichen akademischen Studien des Islam gefunden, von dort in Journalismus, Schulbücher und den öffentlichen Diskurs. Die Verheerungen des Jihads und des Dhimmitums dürfen nicht aufgezeigt werden; das zu tun würde den multikulturellen Ethos stören, der heutzutage überall vorherrscht. Das zu tun würde die Chancen auf Frieden und Annäherung zwischen den Zivilisationen gefährden, die nur allzu schnell aufeinanderzuprallen bereit sind. (Definition übernommen von Dhimmi Watch.)

12.7.07 15:45


Dialüg

Eine Gesprächsform, von der immer behauptet wird sie sei ein Dialog und damit das Allheilmittel für sämtliche Konflikte, auch die mit Terroristen und Gewaltherrschern. Dabei gibt es den behaupteten Meinungsaustausch nicht wirklich, weil eine Seite Kritik nicht akzeptiert und die andere nur zu gerne die Thesen dieser ersten Seite aufgreift, übernimmt und als letztgültige Wahrheit verbreitet. Besonders zu beobachten in Runden mit Vertretern einiger bekannter muslimischer Verbände, die sich gerne als repräsentativ für die Muslime darstellen.

Eine besondere Form des Dialüg ist der „Dialog der Kulturen“, der nach Angaben von Josef Joffe statt findet wenn die eine Seite Respekt predigt [der der anderen entgegen zu bringen ist] und die andere Botschaften anzündet [das ist das, wovor man dann Respekt haben muss].* An gleicher Stelle definiert Henyk M. Broder ihn als Ersatz für den früher verwendeten Begriff „Völkerfreundschaft“ und bringt die Formulierungen „Sitten und Gebräuche fremder Menschen kennen lernen“, „auf gleicher Augenhöhe begegnen“ und „in die Knie gehen“ ein.

Ein weiteres Beispiel ist der „kritische Dialog“ Europas mit dem Iran. Er ist allerdings in so fern eine Sonderform, als er seitens des Westens als Feigenblatt für einträgliche Geschäfte – als Geldscheffelei – genutzt wird und selbst die zuhörenden Dhimmi-Kandidaten ihn nicht ernst nehmen. Im Gegenzug wird nicht alles, was aus Teheran kommt, als gut und der Wahrheit verpflichtet angesehen.

Der Begriff Dialüg ist offenbar so gut, dass jetzt andere versuchen ihn für sich zu vereinnahmen. So benutzt ihn die Gewerkschaft ver.di (Landesfachgruppe Baden-Württemberg) zur Zeit der Erstellung dieses Eintrags auf der ersten Seite ihrer Internetpräsenz in der Kritik an einem Vorstandsvorsitzenden Weise (Weise liegt falsch). Und eine Carmen Ruth verwendet ihn als Titel für ein Gedicht, das als Verleumdung Kritik der Bundesregierung gemeint ist.

* Josef Joffe u.a.: Schöner Denken. Wie man politisch unkorrekt ist. Piper, München 2007.
2.6.07 11:39





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung