Das politisch inkorrekte Wörterbuch

 

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Kaffiyah Y'Israelit






G

GRÖNAZ

= Größter Nahost-Experte aller Zeiten – Henryk M. Broder hat schon wieder zugeschlagen (sollte auch gelesen werden). Den Titel bekommt Ludwig Watzal, der immer noch „jeden Tag in der Bundeszentrale für Politische Bildung sitzend Leserbriefe schreibt“, Bernard Lewis als „islamophoben krakeeler“ bezeichnet und so hoch intelligente Dinge von sich gibt wie das hier:

Dieser US-christlich-fundamentalistische Antisemitismus stellt die wirkliche Gefahr für den Weltfrieden dar, da er atomar bewaffnet daher kommt.

Jaja, seit 1945 werden dauernd Atombomben auf arme arabische Terroristen geworfen. Und auf sonstige Unterprivilegierte wie Fidel Castro oder die Mullahs. Und geworfen wurden sie von Billy Graham und Konsorten. Jedes Jahr mindestens eine. Von jedem. Der ganze Planet ist schon verstrahlt. Das bisschen Atommaterial der Iraner ist da doch völlig irrelevant. Ihre erklärten Ziele auch.

30.10.07 20:13


GRÖKAZ

= Größter Komiker aller Zeiten – Henryk M. Broders neueste Charakterisierung des „Rabbinerdarstellers aus Wien“, Moishe Arye Friedman, der zum Zeitpunkt, da dies getippt wird, in Teheran den einzig wahren Juden gibt, was ihn nur so lange vor dem Zorn des Mullah-Allah bewahren wird, wie er als nützlicher Idiot gebraucht werden kann und es noch andere Juden gibt, die zuerst vernichtet werden müssen.

17.10.07 14:45


GRÖVAZ

= Größter Verleger aller Zeiten – Henryk M. Broders Normalbezeichnung für seinen ehemaligen Freund und jetzigen E-Mail-Stalker und Verkläger Abi Melzer.

17.10.07 14:45


Generalfreispruch

Das Gegenteil des „Generalverdachts“, der von der politischen Linken – Halal-Hippies, Gutmenschen, Sonnenblumen-Grüne, dunkelrote ex-IMs und Saar-Eroberer – immer so gerne angeführt wird, um alles abzuwehren, was kritisch gegen extremistische Muslime angeführt wird. Und genau diese Immer-Abwehr allen Verdachts und die Immer-Freisprechung von Terroristen gegen Israel, Profis des Beleidigtseins im Westen und weltweit und Fatwa-Erlasser aus den Ländern des grün beflaggten Propheten ist das, was – meines Wissens erstmals – z.B. im Transatlantic-Forum als Begriff textlich aufgetreten ist: ...es darf nicht sein – und das geschieht momentan – dass man die Minderheit der Muslime unter einen Generalfreispruch stellen will, nur weil sie eine Minderheit sind.

Verbunden ist das mit der Warnung: Sollte diese Kinder mit in den Tod reißen, dann möchte ich, dass Claudia Roth sich vor deren Eltern stellt und diesen ins Gesicht sagt, es wäre die Aufforderung zum Denunziantentum, wenn man verlange, dass Muslime extremistische Glaubensbrüder anzeigen. Dabei geht es nicht um die Verurteilung der Muslime, sondern um ein Problem, das die Linke mit ihrem Minderheitenschutz-Verständnis hat, denn: Toleranz ohne Grenzen schafft den Raum für den politischen Islam. Minderheitenschutz bedeutet nicht, Angehörige der Minderheit grenzenlos agieren zu lassen. Leider ist das genau das, was die Linke macht – sie stellt (einige, nicht alle!) Minderheiten unter Generalfreispruch. Besonders die muslimische. Die Minderheit der Evangelikalen beispielsweise ausdrücklich nicht – die stehen unter Generalverdacht.

17.9.07 20:43


Gutmensch

Einer, der für alles Verständnis hat und alles rechtfertigen kann, was die Opfer seiner positiven Gefühle tun. Ein Gutmensch fordert, dass man sich die „Ursachen“ des Verhaltens einer Person oder einer Gruppe von Personen ansieht und versteht, dass diese durch gegen sie geübte Ungerechtigkeit(en) und Verzweiflung motiviert wird. Andere Motive, wie z. B. ideologische Verblendung sind nicht oder nur durch sehr lange verübte Ungerechtigkeiten bzw. sehr lange vorhandene Verzweiflung möglich.

Ursache dieser Ungerechtigkeiten bzw. der Verzweiflung ist immer der Westen – durch seine koloniale Vergangenheit, seine technologische, wirtschaftliche oder sonstige Überlegenheit, die er nicht in ausreichendem Maße teilt, durch seinen Reichtum, den er nicht in ausreichendem Maße an die Armen ausschüttet, durch Kriege, die er geführt hat. Die Minderheiten bzw. ihre Angehörigen haben Ansprüche, die der Westen befriedigen muss. Sie müssen unter allen Umständen geschützt werden und ihre „kulturellen Eigenheiten“ und Prinzipien leben können, auch wenn das der Mehrheitsgesellschaft schaden sollte.

Dieses Verständnis und die Liebe der Gutmenschen gilt allen, die irgendwie Minderheiten sind oder revolutionäre Ansprüche stellen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Angehörigen dieser Minderheit muslimisch sind oder links(extrem), also aufgebrachte Karikaturen-Verurteiler, Besucher von Moscheen, deren Imame keinerlei Deutsch sprechen, RAF-Angehörige, Hugo Chavez, iranische Mullahs, Saddam Hussein-Fans im heutigen Irak, von selbst explodierende Palästinenser, „Aufständische“ und „Militante“, die im Nahen/Mittleren Osten hauptsächlich Muslime ermorden, aber auch gerne mal Westlern vor laufender Kamera den Hals durchschneiden, usw.

Auf keinen Fall können unterstützt werden: (evangelikale) Christen, Amerikaner, Konservative/NeoCons (oder noch weiter rechts Stehende, sollte das überhaupt möglich sein), Israelis (falls sie nicht, wie Uri Avnery, Mosche Zimmermann, Yossi Beilin et. al., staats-selbstmörderische Ansichten vertreten und palästinensische Terroristen zu den einzig rechtmäßigen Erben des Landes zwischen Jordan und Mittelmeer erklären), Diaspora-Juden, die Israel nicht in Grund und Boden verdammen.

Die Lösung sämtlicher Konflikte könnte so schön ausschließlich im Dialog liegen, wenn es diese furchtbare Gruppe kriegshetzerischer Leute nicht gäbe, die nicht unterstützt werden dürfen (s. vorheriger Absatz). Dialog ist das ausschließliche Mittel der Auseinandersetzung, selbst wenn der Gegenüber nicht einen Millimeter von seiner Linie abweicht. Der Dialog kann über Jahrzehnte geführt werden; er kann „kritisch“ sein und wird auf jeden Fall Erfolg haben. Er kann von Terror des Dialogpartners begleitet sein, dann muss man das halt ertragen, ihm Forderungen erfüllen und nachgeben, bis er bereit ist, auf den Dialog einzugehen. Notfalls muss man dadurch kollektiven Selbstmord begehen, aber man darf auf keinen Fall zur Waffe greifen oder mit militärischen Mitteln gegenhalten, sonst ist man der Aggressor und die Chance auf eine Lösung ist vergeben. Dann ist der Terrorist Opfer des aggressiven Verhaltens und in seinem Tun erneut gerechtfertigt.

Andererseits ist einem Amerikaner, besonders einem Regierungsmitglied, Widerstand zu leisten, die Stirn zu bieten; das zwar mit nicht gewalttätigen Mitteln, aber es gibt ja genügend andere Möglichkeiten, die den Opfern des Westens nicht zur Verfügung stehen. Auch sich dieser Position nicht anschließenden Israelis muss man in den Arm fallen, damit sie nicht weiter so handeln wie die Täter der 1.000 Jahre der dunklen Zeit im 20. Jahrhundert.

Innenpolitisch dürfen Intensivtäter nicht zu hart angefasst werden, sollten sie einer der geliebten Minderheiten angehören. Deutsche Täter sind mit äußerster Härte zu bestrafen, sollten sie sich als „rechts“ erweisen; sind sie unterprivilegiert, sind sie mit den anderen Tätern auf Freizeiten ins Ausland zu schicken, damit sie mal was anderes kennenlernen und die Ursache ihrer Verzweiflung und ihres Frustes erkennen; diese ist dann mit intensiver Betreuung durch Sozialarbeiter zu bewältigen.

Angriffe auf Angehörige der Minderheiten (Dunkelhäutige, Muslime) sind grundsätzlich als rechtsradikal einzustufen und rassistisch motiviert. Sollte sich herausstellen, dass das dann doch nicht der Fall ist, so ist darüber Schweigen zu bewahren, um den Aufstand der Anständigen nicht zu gefährden.

Absolutes Kennzeichen von Gutmenschen ist: Sie lassen alle ihre sonstigen Prinzipien und Grundsätze fallen, wenn es um die geliebte Minderheit geht. Diese Minderheit darf alles, was keinem sonst erlaubt ist: Frauen schlagen und verstümmeln, intolerant sein und aggressiv gegen tatsächliche oder vermeintliche Gegner agieren. In diesem Fall schweigen Feministinnen, kuschen Anti-Gewalt-Dozierer und Kriegsgegner. Sie treten immer erst dann auf den Plan, wenn jemand den Tätern entgegen tritt und erklären dann den Täter zum Opfer desjenigen, der dem bösen Spiel ein Ende setzen will.

Dass der Gutmensch durch Appeasement-Versuche zu einem Kollaborateur von Terroristen, Unterstützer von Tyrannen und Helfer von Feinden der freien Welt wird und an der Vernichtung dieser freien Welt aktiv mitarbeitet, streitet er kategorisch ab, behauptet genau das Gegenteil – nämlich die Freiheit – zu vertreten und die Welt vor Leuten wie Bush zu retten.

Nachtrag (23.10.07):
Man kann es natürlich auch so schön kurz zusammengefasst sagen, wie BILD-Chefredakteur Kai Diekmann (wobei ich beim genannten Vorbild vor allem das „abseitig“ betont sehen möchte): Gutmenschen sind die säkulare Form des pietistisch-abseitigen Frömmlers: Voll des Glaubens an das Gute im Menschen, unbeirrt von Fakten, ohne Vorstellung von der Welt, dafür mit dem festen Willen, dass das gut Gemeinte auch das Gute sei.

Das Problem: Nach dem „Marsch durch die Institutionen“ sitzen die Eiferer des guten Herzens an gesellschaftlichen Schaltstellen: in Schulen, Behörden, auf Richterbänken, in Politik und Medien. Ihre Weltsicht, vor allem aber ihr Katechismus der Güte und grundsatzfreien Toleranz, bestimmt nun Notenvergabe, Asyl- und Hartz-IV-Verfahren, Urteile und Gesetze – und häufig auch die Berichterstattung.

3.6.07 11:13





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